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LITURGISCHE OBJEKTE

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In der vitrine werden mehrere sakrale und liturgische Objekte ausgestellt, von denen jedes seine eigene künstlerische Einzigartigkeit hat. Der ziselierte Silberkelch aus dem achtzehntes Jahrhundert (Nummer fünfundzwanzig h) zeichnet sich durch seinen hohen Herstellungswert aus, der in Details wie den sorgfältig ausgearbeiteten Engeln und der floralen Verzierung deutlich wird. Komplexer ist der Silberkelch mit Passionssymbolen (Nummer vierundzwanzig h); ebenfalls aus dem achtzehntes Jahrhundert zeigt er ein komplexes Geflecht aus floralen Mustern und Engelsköpfen. In der Schaftöffnung entfaltet sich das Geflecht, um die von der Goldschmiede eingeführten Passionssymbole zu umarmen. Der Silberkelch (Nummer dreiundzwanzig h) hat eine schlankere Form, ist aber ebenso reich an figurativer Intensität. Das Motiv mit Engelsköpfen findet sich auch hier, während Schaft und Basis mit geschwungenen Linien spielen, um einen plastischen Effekt zu erzeugen. Am oberen Rand kann man die Inschrift‚ “MAR. N. S. DANC.”. lesen. Der Silberkelch mit einfacherer geometrischer Verzierung (Nummer sechsundzwanzig h) stammt aus dem Jahr siebzehnhundertfünfundneunzig, wie auf dem Rand vermerkt ist. Seine Rationalität hebt neue künstlerische Einflüsse hervor, die einen markanten stilistischen Übergang vom Barock zum Neoklassizismus kennzeichnen. Die Gruppe endet mit zwei weiteren Silberkelchen (Nummer sieben h und Nummer sechzehn h) und einem Weihrauchfass (Nummer drei h).